Ist das Resultat einer Haartransplantation bleibend ?

Ja, die Haarwurzeln ( Haarfollikel ), die aus dem Haarkranz im Hinterkopfbereich entnommen wurden, verhalten sich ein Leben lang so stabil wie das Kopfhaar in diesem Bereich – auch wenn diese Haarwurzeln auf die lichten bzw. kahlen Stellen im Oberkopfbereich verpflanzt wurden. Außer bei wirklich krankheitsbedingtem Haarausfall bleibt dieser Haarkranz im Hinterkopfbereich auch bei Männern die zu extrem starker Glatzenbildung neigen bis ins hohe Alter erhalten.

Es ist die regional unterschiedliche genetische Information der Haarwurzeln in diesem Haarkranzgebiet ( auch Spendergebiet oder Donorgebiet genannt) die sie unempfindlich gegen den Verursacher des Haarausfalls, das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) sein lässt. Diese genetische Information bzw. Resistenz gegeüber diesem Hormon DHT geht auch nach der Umverteilung nicht verloren, so dass die transplantierten Haare vom Haarkranzbereich ein Leben lang wachsen.

Durch die Umverteilung dieser leider nicht unbegrenzt zur Verfügung stehenden Spenderhaare vom Haarkranzbereich wird eine wesentliche Verbesserung des Haarbildes erreicht. Die volle Haarpracht eines Jugendlichen kann allerdings nicht wiederhergestellt werden, da die Gesamtzahl der verfügbaren Haare trotz intensiver Forschung dzt. noch nicht vermehrt werden kann.

Wie schmerzhaft ist die Behandlung ?

Durch die Anwendung von örtlicher Betäubung in Kombination mit schlaffördernden und schmerzstillenden Medikamenten ist die gesamte Haarverpflanzung schmerzlos. Einge Stunden nach der Behandlung fühlt man einen leichten Wundschmerz im Bereich der Entnahmestelle am Hinterkopf, der aber mit Schmerztabletten gut zu behandeln ist.

Was muss man vor der Behandlung der Haartransplantatation beachten?

2 Wochen vor der Behandlung:

  • keine Schmerzmittel, welche Acetylsalicylsäure enthalten, z.B.Aspirin
  • keine Medikamente, welche die Blutgerinnung beeinträchtigen
  • keine Medikamente, welche die Blutgerinnung beeinträchtigenkeine Medikamente gegen Haarausfall zb. Regaine, Minoxidil usw.

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